
02.05.2002 Prinzessin |

01.05.2002 Noch eine Prömiäre |

30.04.2002 Zürich-Prömiäre |

29.04.2002 Nachwuchs |

28.04.2002 Letzter Abbautag! |
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02.05.2002
Prinzessin

(Bild: Tom Ryser)
Die Presse in Zürich ist euphorisch, voll des Lobes und bezeichnet das Programm als das beste seit 1977, der legendären Emil-Saison.
Wir freuen uns und glauben das gern, denn die Medien haben immer recht, jedenfalls solange sie gut über uns schreiben.
Flashback: Manchmal werden wir gedanklich zurückgeworfen –
Vor zwei Jahren haben wir den Knievertrag unterschrieben. Von diesem Moment an tickte eine Uhr in unseren Köpfen, die erst zur Première in Rapperswil Ruhe gab:
Wir sammelten Ideen, schauten uns Zirkusprogramme an, versuchten uns mit der Situation im Sägemehl auseinanderzusetzen, wurden in unzähligen Interviews gefragt, wie das denn nun werden würde, «Ursus & Nadeschkin im Zirkus», und hatten dabei eigentlich keine Ahnung!
Und heute?
Wir schauen uns selber zu, wie wir von Plakatwänden wiederum uns selber zuschauen, wie Kniefahrzeuge, beschriftet mit unseren Künstlernamen, herumfahren und sind immer wieder erstaunt, dass täglich zweieinhalbtausend Leute gebannt diesen zwei komischen Figuren zuschauen, die wir einst vor fünfzehn Jahren im jugendlichen Übermut erfunden hatten. Ein Zirkuszelt voller Menschen sieht zu, wie wir im Ernst mit Kartonpferden im Sägemehl Runden drehen, wie wir uns allabendlich darüber streiten, wo in dieser Manege eigentlich vorne ist, wie unser Hund nicht durch den Ring springt und wie wir einen toten Fisch in eine Prinzessin verwandeln (siehe Bild).
Absurd?
Ja schon, … aber wunderschön!
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