Ursus & Nadeschkin

Tagebuch

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15.05.2007

Ursus und Nadeschkin im Interview

Ursus und Nadeschkin im Interview

U&N hängen zurzeit schweizweit auf allen Bahnhöfen und in allen Zügen und sind für Bahnreisende nicht zu übersehen.

Für die paar wenigen Autofahrer oder all diejenigen, die im Mai zuhause bleiben oder aus sonst einem Grund nicht am Bahnhof vorbeikommen, hier ein Auszug aus dem VIA-Gespräch:


«VERTRAUEN IST NICHT KÄUFLICH!»

Ursus (Urs Wehrli) und Nadeschkin (Nadja Sieger): seit 20 Jahren als Komiker-Duo auf den Bühnen Europas. «Luxus ist in der heutigen Gesellschaft nicht mehr Geld, sondern Zeit und Raum.»

In 20 Jahren spielten Ursus und Nadeschkin an 2400 Orten und vor mehr als 2 Mio. Zuschauern.
Die Komiker Nadja Sieger und Urs Wehrli über Gedankenlesen, den wahren Luxus, Beziehungen, Powernapping und das Schmuggeln von Hunden.

VIA: Wie fühlt sich Nadeschkin heute, Herr Wehrli?
Urs Wehrli: Ich habe Nadja erst vor fünf Minuten getroffen. Ich habe das Gefühl, dass sie heute etwas Schönes gemacht hat – keine Ahnung, was genau.
VIA: Und wie ist Ursus’ Befindlichkeit, Frau Sieger?
Nadia Sieger: Er sieht immer so elegant aus, wenn er auf mich zukommt. Oft nehme ich das gar nicht wahr, weil ich zu dicht an ihm dran bin. Im Moment sind wir beide entspannt, nachdem wir einen ganz strengen Sonntag hatten. Wir sahen uns in letzter Zeit immer unausgeschlafen – heute ist er ausgeschlafen.
VIA: Sie sagten einmal, Sie seien wie Zwillinge – jeder wisse genau, wie der andere fühle und was er denke.
Wehrli: In vielen Situationen stimmt das tatsächlich. Wenn ich Nadja eine Zeitlang nicht gesehen habe, merke ich am Tonfall, am Blick oder an den Bewegungen schnell, wie es ihr geht. Das sind Zeichen, die einem vieles erzählen.
Sieger: Wir sind im Leben so oft auf dem gleichen Parcours, dass wir emotional meist ähnlich unterwegs sind. Wenn nicht, merkts der andere schnell. Das ist wie beim Joggen, wenn einer nach fünf Minuten schon ins Keuchen kommt.
VIA: Wie charakterisieren Sie sich gegenseitig?
Sieger: Urs ist der ruhigere Pol von uns beiden, der überlegtere. Er ist der 100-Prozent-Künstler, der nicht gerne Kompromisse eingeht, der mutigere und schrägere – und manchmal auch der egoistischere. Das ist die negative Seite davon: das Eigenbrötlerische, das Nicht-teilen- und Nicht-kommunizieren-Wollen.
Wehrli: Nadja ist definitiv die Leutseligere von uns beiden, sie ist energetisch sehr durchlässig, nimmt schnell viel von der Stimmung in einem Raum oder von anderen Leuten auf. Ihre Aufnahmefähigkeit für Energien anderer Menschen ist fast schon magisch – was sich ebenfalls positiv und negativ auswirken kann. Sie lässt sich sehr schnell mitreissen oder anstacheln. Sie hat eine gerade, direkte Art, was ich sehr schätze. Sie kann auch sehr gut ins Fettnäpfchen treten. Nadja ist ehrlich, intuitiv und impulsiv. Sie sagt oft Sachen, über die sie nachher selber staunt, während ich zuerst reflektiere und danach rede.
Sieger: Zum Ziel führt beides (lacht). Das mit den Energien kann übrigens beim Zugfahren recht mühsam sein. Manchmal halte ich es in einem Abteil nicht aus und muss den Platz wechseln, wenn Energien anderer Leute soviel Platz brauchen, dass ich selber keinen mehr habe.
VIA: Wer von Ihnen beiden ist auf der Bühne mehr sich selber?
Wehrli: Eine ganz neue Frage.
Sieger: Ich weiss wer.
Wehrli: Du meinst, eher ich? Ja, wahrscheinlich schon, weil mein Spektrum als Figur weniger breit ist.
Sieger: Urs ist 20 Jahre lang ziemlich gerade durchgefahren, währenddem ich viele Höhen und Tiefen durchgemacht habe. Trotzdem war er derjenige, der immer aufhören wollte. Vielleicht, weil es viel Energie braucht, diese Linie zu halten. Er steht wohl schon privater auf der Bühne als ich. Ich habe zuviel Schiss. Wenn ich meine Rituale nicht hätte, könnte ich gar nicht vor so vielen Leuten auftreten.
Wehrli: Ich dagegen kann mir während der Vorstellung gut auch Gedanken zu realen Situationen machenund Dinge analysieren.
VIA: Wie sehen diese Rituale aus?
Sieger: Seit unserem Engagement im Zirkus Knie mache ich regelmässig «Powernaps»: Ich trinke einen starken Kaffee und lege mich eine halbe Stunde hin und entspanne mich tief. Dadurch wird die Atmung ruhiger. Oft singe ich auch, mache Übungen oder benenne hinter der Bühne Gegenstände. Ich suche diese Präsenz, will die Figur aufnehmen und den Alltag vergessen.
VIA: Sie verkörpern seit 20 Jahren die gleichen Figuren, die einiges von Ihrer Persönlichkeit tragen.
Sieger: Ich sehe uns als Clowns, die ein Leben lang an einer Figur arbeiten. Das wird nicht langweilig, weil die Figur älter und differenzierter wird, gewisse Eigenschaften ablegt und andere dazu gewinnt und weil auch die Themen wechseln. Wenn ich als private Person 100 Eigenschaften habe, leihe ich der Bühnenfigur vielleicht 15 davon. Dadurch entsteht – wie in der Chemie – ein neues Ganzes. Die Mischung von wahr und unwahr, von echt und unecht macht es letztendlich aus, wie nahe man dem Zuschauer kommt. Weil wir ja selber die Autoren sind, ist unser Material authentisch. Anfangs spielten wir mit Plastiknasen – der kleinstmöglichen Verkleidung. Die legten wir ab, weil die Kinder immer sagten, wir seien keine richtigen Clowns, weil die Nasen nicht echt seien. Es ging ihnen auch um Echtheit, um Authentizität.
VIA: Was bedeutet der jeweils andere «Zwilling» für Sie?
Wehrli: Wir sind zusammen mehr als das Doppelte. Wir mögen die Duoarbeit, obwohl man dabei auch ständig Abschied von der eigenen Idee nehmen muss. Daraus schöpfen und davon leben wir. Gerade wegen unserer Unterschiedlichkeit passen wir so gut zusammen. Schwierig finde ich es aber, wenn uns Leute als Einheit ansehen und mich fragen: «Wie geht es euch?»
VIA: Urs Wehrli sei der einzige Mensch, dem Sie blind vertrauen, sagten Sie einmal, Frau Sieger. Eigentlich ist das ja die Basis für eine Partnerschaft.
Sieger: Das stimmt. Bis vor einigen Jahren bekam ich das mit den Partnerschaften privat auch nicht auf die Reihe. Früher erlebte ich es oft, dass nahe Menschen plötzlich weg waren. Als ich fünf Jahre alt war, verliess unsere Mutter die Familie. So etwas kann man nie wirklich begreifen. Ich erlebte auch später immer wieder, dass Dinge nicht von Bestand sind – das ist mein Grundprogramm. Seitdem ich mit Urs arbeite – inzwischen schon mein halbes Leben – erlebe ich das Gegenteil. Vertrauen bekommt man nicht im Laden, Vertrauen wächst. Auch in meiner jetzigen Partnerschaft.
VIA: Sie waren privat nie ein Paar und begründen das damit, dass Sie zusammen eher die Auseinandersetzung suchen, in der Partnerschaft aber eher die Harmonie. Eine gute Partnerschaft besteht doch aus beidem?
Wehrli: Das ist natürlich richtig. Gesamthaft sucht man aber in der Partnerschaft eher die Harmonie. Selbst wenn wir uns in de Arbeitsgemeinschaft nichts mehr zu sagen hätten, könnten wir noch zusammenarbeiten. Wir haben das ja mit unserem Solostück durchgespielt – als wir auf einer getrennten Bühne parallel solo auftraten. In einer Partnerschaft braucht man eine andere Art von Verbindung.
Sieger: Mir kommt da immer eine Geschichte von Tucholski in den
Sinn, der beschrieb, wie abends im Tiergarten lauter Paare unterwegs sind, die alle recht haben. Nach der Arbeit will man in der Partnerschaft einen Moment lang einfach recht haben und der Gewinner des Tages sein. Das braucht der Mensch. Ich will in einer Beziehung keinen Kampf, will nicht beweisen müssen, dass ich eine lustige Bohne bin.
Wehrli: Wir können in der Arbeit so weit gehen, weil wir beide abends nach Hause gehen können – dorthin, wo wir recht haben.
VIA: War das immer schon so?
Sieger: Nein, in den ersten zehn Jahren war das Duo für uns auch Heimat. Wir haben uns gegenseitig ausgebildet und waren uns wohl definitiv zu nah. Der Beruf war alles – wir arbeiteten sieben Tage lang. Irgendwann kamen dann Lebenspartner hinzu, für die jeder von uns auch Platz brauchte. In den zweiten zehn Jahren haben wir gelernt, dass das Duo auf eine neue Art weiterkommt, wenn es neben dem Beruf noch ein Privat leben gibt.
Wehrli: Das war extrem wichtig und auch gesund für uns.
VIA: Jeder von Ihnen hat neben dem Duo beruflich ein anderes Gärtchen. Sie, Herr Wehrli, haben mit Ihrem Buch «Kunst aufräumen» riesigen Erfolg, haben schon über 250000 Exemplare verkauft. Und Sie, Frau Sieger, tanzen, singen, sind als Filmschauspielerin tätig und schreiben an einem Drehbuch.
Sieger: Es ist typisch, dass ich in meinen anderen Projekten die Teamarbeit suche und Urs im Gegensatz zu mir ein Soloprojekt macht. Ich komme dann oft zurück und bin sehr froh, wieder im Duo oder zu dritt mit unserem Regisseur Tom Ryser zu arbeiten. Hier versteht man sich blind. Die anderen Projekte werten unsere Arbeit im Duo extrem auf. Immer wieder.
VIA: Sie geben einander also auch beruflich mehr Raum?
Wehrli: Unbedingt. Wir ermuntern uns gegenseitig für eigene Projekte. Luxus ist in der heutigen Gesellschaft nicht mehr Geld, sondern Zeit und Raum – das ist auch für uns wichtiger geworden. Wenn Nadja sich anderweitig engagiert, habe ich Zeit und Raum für mich. Das inspiriert uns auch fürs Duo. Absurderweise sind wir näher zusammen, je mehr andere Projekte wir verfolgen.
Sieger: Weil Nadeschkin im Duo oft der schnelle Blickfang ist, ist es toll, dass man bei Urs besser hinschaut, weil er ein Buch publiziert und eine neue Karriere startet. Ich freue mich immer sehr, wenn er Erfolg hat. Futterneid ist mir fremd.
Wehrli: Lustigerweise ist «Kunst aufräumen» näher an dem, was mir als 15-Jähriger vorschwebte, als die Arbeit mit Ursus und Nadeschkin. Ich «grümschele» stunden- und tagelang vor mich hin, und daraus entsteht ein Buch, das dann in den Buchläden «arbeitet», ohne dass ich dabei sein muss.
VIA: Sie sind beide sehr aktiv – wie sieht eine Auszeit bei Ihnen aus?
Wehrli: Es verlangt die grösste Disziplin, sich überhaupt Auszeiten zu nehmen. Am besten wäre es für mich, eine Woche in die Berge zu fahren. Das mache ich aber viel zu selten. Seit einem Jahr bin ich Vater und komme dank meinem Kind öfters zu Auszeiten.
Sieger: Ich habe eine neue Chance, weil mein Partner nicht aus der Kulturszene kommt. Wenn ich zu ihm nach Basel fahre, ist das für mich eine Auszeit. Heimkommen, ganz einfach «chillen» oder für Freunde kochen, ist für mich eine wichtige Tankstelle geworden. Verreisen mag ich weniger. Ich packe nicht mehr gerne. Oft schiebe ich das Packen die ganze Nacht hinaus – das wird immer schlimmer. Fürs neue Jahrtausend wünschte ich mir mehr Raum und Zeit. Ich wohne jetzt auch sehr grosszügig. Ich mag Spaziergänge mit meinem Hund, die Natur, und ich jogge sehr oft. Im «Knie» habe ich zudem gelernt, eine Stunde Freizeit als Auszeit zu nutzen – quasi eine Stunde Ferien zu machen.
Wehrli: Eine Auszeit kann man sich auch nehmen, indem man sich einen Moment lang komplett auf Dinge einlässt, die einen nicht betreffen. Zum Beispiel wenn man einer alten Frau zuhört, die einem im Laden ihre Probleme schildert, weil ihr immer das
Tram vor der Nase abfährt.
VIA: Besteht keine Gefahr, einmal auszubrennen?
Wehrli: Doch, natürlich. Das spürt man immer wieder und muss dann halt etwas dagegen tun. Da ergänzen und unterstützen wir uns gut – wir wissen beide um den Wert von Auszeiten und vergessen ihn dummerweise auch beide immer wieder.
Sieger: Man muss sich immer vor Augen halten, was eigentlich wichtig ist im Leben. Angesichts meiner Gelenkprobleme freue ich mich zum Beispiel, dass ich überhaupt in einen Tanzkurs gehen kann, währenddem sich andere Kursteilnehmer darüber aufregen, wenn sie Fehler machen.
VIA: Sie haben an über 2400 Orten gespielt – in der Schweiz, in Österreich, Deutschland, Belgien, Italien, England, Australien
und den USA, im Tessin sogar auf Italienisch, aber noch nie in der Romandie. Warum?
Wehrli: Die Auftritte im Tessin waren ein Experiment. Wir sprechen beide schlechter italienisch als französisch und haben das Programm einfach auswendig gelernt. Ansonsten haben wir schon den Anspruch, frei und schnell zu sein und improvisieren können.
Sieger: Die Schweiz ist ein kompliziertes Gebilde, und es gibt eine gewisse Spannung zwischen der Deutschschweiz und der Romandie. Emil konnte die Sprachgrenze gut überwinden, weil er die Deutschschweizer parodierte. Unser Ding ist das nicht. Wir sind dem trockenen, englischen Humor näher. Französischer Humor ist zwar sehr lustvoll, aber oft auch sehr derb.
VIA: Welche Bedeutung hat das Reisen für Sie?
Wehrli: Man kommt auf neue Ideen, wenn man sich fortbewegt. Bahnbrechende Neuerungen gab es bei uns immer, wenn wir unterwegs waren.
VIA: Welche Rolle kommt dem öffentlichen Verkehr dabei zu?
Sieger: Reisen entspannt uns. Heute können wir uns den Luxus gönnen, die Techniker mit dem Bus loszuschicken und selber den Zug zu nehmen. Im Auto sitzt man parallel und schaut nach vorne in die Fahrtrichtung. Das ergibt andere Gespräche als im Zug, wo man sich gegenüber sitzt und wo die Welt seitlich an einem vorbeiflitzt. Vor einem Auftritt repetieren oder proben wir oder erfinden etwas – das klappt im Zug viel besser. Die Zeit ist dort einfach vollwertiger. Nicht gut finde ich, dass mein Hund, obwohl er auch ein GA hat, nicht in den Speisewagen darf. Das darf man
in allen anderen Restaurants.
Wehrli: In neun von zehn Fällen schmuggeln wir ihn aber rein. Ich lenke das Servicepersonal ab, und Nadja stellt ihn in der Tasche unter den Tisch. Seitdem ich sechzehn bin, hatte ich immer ein GA. Mich faszinierte es schon immer, dass man einfach so sitzen kann wie wir jetzt und dazu irgendwo hin transportiert werden. Ich lernte auch oft im Zug fuhr extra dafür von Zürich nach Genf und zurück.
Sieger: In unseren Anfangszeiten missbrauchten wir den Zug richtiggehend – wir hatten noch kein Geld für einen Übungsraum. Vor den Auftritten verkleideten und schminkten wir uns auch im Zug.
Wehrli: Etwas vom Schönsten und Luxuriösesten finde ich es, im Zug zu essen. Ein Restaurant, das fährt, ist doch frech. Wenn ich einmal ein Lokal aufmachen würde, hiesse es «Speisewagen». Statt Fenster hätte es Leinwände, auf denen eine Strecke vorbeifahren würde.
VIA: Was tun Sie dafür, dass das Leben nicht an Ihnen vorbeiflitzt?
Wehrli: Wir achten vermehrt darauf, dass Richtige für uns zu tun. Das wird mit den Jahren nicht einfacher.
Sieger: Tendenziell gehen wir Menschen ziemlich fahrlässig mit unserem Leben um. Ich kenne viele Leute, die im Job 40 Stunden pro Woche etwas machen, was nichts mit ihnen zu tun hat und ihnen auch keinen Spass macht. Das ist für mich der nackte Horror. Wenn ihnen keine Zeit mehr bliebe, würden sie ganz anders leben. «Schwerkranke erzählen mir immer wieder von der Qualität, die Zeit für sie bedeutet. Weil sie nur das machen, was ihnen Freude bereitet oder gut tut und sich nicht vom Geld bestimmen lassen.»

Unterinterview Ursus und Nadeschkin:
Vertrauen ist nicht käuflich
(Interview Thorsten Kaletsch Bilder Arno Balzarini)

20-JAHR-JUBILÄUM DER ZUFALLSGEMEINSCHAFT
Die Zürcherin Nadja Sieger (38) und der Aargauer Urs Wehrli (37)
sind seit 20 Jahren als Komikerduo Ursus und Nadeschkin unterwegs. Sie haben mit verschiedensten Programmen zahlreiche Preise eingeheimst, unter anderem den «Salzburger Stier», den deutschen und Schweizer Kleinkunstpreis, den «New
York Comedy Award» und den «Prix Walo». Zusammen moderieren sie regelmässig das Humorfestival in Arosa und verfolgen daneben zahlreiche Soloprojekte. Entstanden ist das Duo Ursus und Nadeschkin durch Zufall: Die Künstler lernten sich
1987 in Deutschland an einem Clown-Kurs kennen und bestritten
gerade mal fünf Tage später ihren ersten TV-Auftritt im ZDF-Fernsehgarten. Im Mai und Juli sind Ursus und Nadeschkin mit dem Programm «Weltrekord» in der Schweiz und in Berlin, mit «Hailights» in Österreich unterwegs. Im September starten sie eine grosse Schweizer Tournee mit einer neuen Ausgabe ihres erfolgreichen Variété-Programms «Perlen, Freaks & Special Guests», bei dem sie internationale Künstlerinnen und Künstler präsentieren.

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