Tagebuch
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05.12.2007
Heute: Kunst aufräumen in Glarus

© Die Südostschweiz
Endlich reinen Tisch machen in der Kunst
«Kunst aufräumen». Ursus Wehrli präsentiert im Kunst- und Kulturraum des Kunsthauses Glarus eine Lesung aus seinem Werk - «oder vielmehr eine Live-Performance», wie das Kunsthaus in einer Medienmitteilung schreibt. Dies nachdem Wehrlis Buch «Kunst aufräumen» zu einem internationalen Bestseller avanciert ist.
«Mit seinem Vortrag gewährt Ursus Wehrli Einblick in seine Arbeit und macht endlich reinen Tisch», so die Mitteilung. Ob Klee und Miro, ob Mondrian und Picasso oder Van Gogh und Breughel: sie alle werden neu geordnet - platzsparend und übersichtlich! Was dabei herauskommt, sei «erstaunlich».
Es entstünden neue Kunstwerke, die sich in Originalität und Ästhetik durchaus mit ihren «unordentlichen» Vorbildern messen könnten.
Therapie für Kunstkritiker
Ursus Wehrli eröffnet eine neue Sichtweise auf die Kunst, erläutert seine Sicht von Ordnung und Chaos und erklärt, warum die Methode funktioniert und wenn nicht, warum es trotzdem Spass macht. «Kunst aufräumen» wird angeboten als «die Therapie für verzweifelte Kunstkritiker und eine Offenbarung für Kunstliebhaber - vor allem aber ist es die verspielt-absurde Lösung, wenigstens dort Klarheit zu schaffen, wo es am wenigsten Sinn macht».
Doch wie schrieb die Berliner «taz»: «Ikonoklasten werden diesen Kunstband lieben. Selten wurde auf so verblüffend einfache, logisch überzeugende und moralisch einwandfreie Art und Weise dem Kunstwerk der Garaus gemacht.»

