Tagebuch
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08.07.2008
Ring mit Gardi

Beim Abschluss-Abend des Rhein-Raus-Festivals, zusammen mit Gardi Hutter, beim Entdecken von stylistischen Ähnlichkeiten der beiden Frauen mit der Frisur...
Neuerdings haben wir und Gardi ja noch eine Gemeinsamkeit: DEN RING!
(Gardi war Preisträgerin 1992)
© St. Galler Tagblatt; 08.07.2008
Tolle Künstler, viel Applaus
Komik + Ko ging mit einem «Weltklasse»-Abschluss zu Ende
Rund 2000 Besucher genossen die zehn Veranstaltungen in sechs Firmen in Vorarlberg und dem St. Galler Rheintal. Die Organisatoren ziehen eine positive Bilanz, entscheiden aber erst im Frühherbst über eine zweite Durchführung.
Am Mittwoch begann das jüngste Festival im Rheintal mit einem «Weltrekord» von Ursus und Nadeschkin – am Samstag ging es mit einem «Lachrekord» zu Ende. Dazwischen lagen zehn Veranstaltungen in sechs Firmen und vor rund 2000 Besuchern.
Das Ziel, Wirtschaft und Kultur, den Ernst der Arbeit mit dem Spass des Lebens zu verbinden, wurde erreicht. Sechs Firmen wagten mit den Organisatoren den Sprung ins eiskalte Wasser eines neuen Festivals und gewannen: fast alle Veranstaltungen waren gut bis sehr gut besucht, und die Zuschauerinnen und Zuschauer dankten die verschiedenen hochklassigen Darbietungen mit lang anhaltendem Applaus. Der Funke von der Bühne zum Publikum sprang jeweils über.
Es war Gardi Hutter, die zusammen mit Reinhard Frei, Ulrich Gabriel und Willi Pramstaller, die Idee zu diesem Festival hatte und auch selbst auftrat. Ebenso spielten sich Ursus und Nadeschkin, die gleich zweimal vor fast vollem Hause auftraten, ins Herz der Rheintalerinnen und Rheintaler. Ihre Moderation am Schlussabend war etwas vom Feinsten, was man bisher an einem Varieté-Abend sehen und hören konnte.
Ein «Weltklasse»-Abschluss
Dieser Varieté-Abend rundete eine halbe Woche Weltklasse-Veranstaltungen mit einem einzigartigen Lacherfolg ab. Ob Kriskats, Coloro, Tomas Kubinek, Stage TV oder eben Gardi Hutter – alle Künstler waren, angespornt vom frenetisch applaudierenden Publikum, in Hochform und ganz einfach Weltklasse.
Sie stellten sich damit in eine Reihe mit den Solo-Auftritten von Ennio Marchetto, Paul Morrocco & Olé, Gardi Hutter und Ursus & Nadeschkin vom Mittwoch bis Freitag.
Festival mit Potenzial
Wenn auch das Festival in programmatischer Hinsicht ein voller Erfolg war, so kann in Zukunft gemäss den Organisatoren noch einiges verbessert werden. Sechs Firmen und damit sechsfacher Organisations-Aufwand erforderten einen höheren technischen und finanziellen Aufwand als angenommen. Die Idee, Wirtschaft und Kultur zusammenzuführen, fand Anklang. Die Besucher waren begeistert von den künstlerischen Darbietungen und dem neuartigen Aufführungsambiente in den Unternehmen. Besonders gelungen war die prächtige Theateratmosphäre beim Abschlussabend in der Firma Doppelmayr, die bei herrlichem Wetter fast unter freiem Himmel vor der prächtigen Kulisse der Vorarlberger Berge stattfinden konnte. Weiter kamen viele Menschen aus den Betrieben erstmals in Genuss von unterhaltsamen hochqualifizierten Kulturveranstaltungen. Ob das Festival eine Fortsetzung finden wird, werden die Verantwortlichen der Vereine RheinRaus und RheinKultur gemeinsam mit den Gastgeber-Firmen und den Arbeitgeber-Organisatoren im Laufe des Frühherbstes entscheiden. Potenzial habe das Komik + Ko Fabrikfestival auf jeden Fall, da waren sich Künstler wie Organisatoren einig. (pd)

