Ursus & Nadeschkin

Tagebuch

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22.01.2009

Probe mit den Sternenkäfer

Probe mit den Sternenkäfer

Nach drei langen Probetagen in Bern waren die sonst so hyper aktiven Starbugs ziemlich geschafft!
Das musste die Regie im Hintergrund direkt mit einem Bildchen festhalten...



© Sonntagsblick vom 18.01.2009: Manege frei für drei junge Comedy-Stars

VOLLTREFFER:
Der Circus Knie verpflichtet die Starbugs - und die Schweiz hat endlich was zu lachen.

Starbugs, wer ist denn das? Bis jetzt waren sie ein Geheimtipp, doch seit gestern Abend weiss auch das Millionenpublikum der SF-1-Show «Benissimo», was hinter dem seltsamen Namen steckt: kein Kaffee, aber fantastischer «Käse». Nämlich die zwerchfellerschütternden Spässe von Fabian Berger (34), Wassilis Reigel (27) und Martin Burtscher (25). Für die neue Saison (Beginn: Ende März) wurden sie nun vom Circus Knie engagiert. Eine Ehre, die vor ihnen Topspassmachern wie Emil (76) oder Dimitri (73) zuteil wurde.

Fredy Knie jr. (62), artistischer Direktor des Schweizer National-zirkus, entdeckte das Trio vor zwei Jahren am Zirkus-Nachwuchsfestival in Paris. Im Herbst testete er die Starbugs dann im Tessin vor Publikum. Fredy Knie: «Die Zuschauer schlossen sie sofort ins Herz. Die Starbugs sind erfrischend neu!»

Patin der drei ist Nadja Sieger (40), die weibliche Hälfte des Duos Ursus&Nadeschkin. «Wir sind dankbar, dass sie mit uns arbeitet», sagt Fabian. «Sie hat uns mit Kritik und Tipps weit vorangebracht, an den Ideen gefeilt und die Nummern jeweils geschliffen.» So fein, dass das Trio, das vor dreizehn Jahren eher zufällig im Turnverein der Berner Landgemeinde Seedorf entstanden ist, seit drei Jahren von seinem spassigen Beruf leben kann. Im letzten Jahr trat es sogar in China auf.

Trotz ihrer Hip-Hop-Klamotten und Breakdance-Nummern wollen die Starbugs keinesfalls in die Rap-Schublade gesteckt werden. «Das löst eine falsche Erwartungshaltung aus», sagt Tinu Burtscher, und es werde der Mischung aus Tanz, Akrobatik, Pantomime, Musik und Soundeffekten nicht gerecht. Sie reden lieber von «rhythmischer Sportgymnastik». Ein etwas hölziger Begriff zwar, aber diesmal lassen sie nicht mit sich spassen.
(Text: Heier Lämmler)

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