Ursus & Nadeschkin

Tagebuch

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10.12.2012

...und unser Publikum hat geschrieben!

...und unser Publikum hat geschrieben!

Unser grossartiges Aarauer Publikum der letzten 2 Vorstellungen,
hat mit vielen, vielen Mails an die Journalistin Rosmarie Mehlin
(siehe vorangegangenen Tagebucheintrag) reagiert!
Wir sind sprachlos und glücklich, denn so viele schöne Worte sind im Mailordner der Frau, mit der spitzen Feder, gelandet.
Wir erlauben uns darum ein kleines «PUBLIKUMSSTIMMEN-BEST-OF»:

Gesammelte Mailausschnitte an unsere Frau Kritikerin der Mittelland Zeitung:

«Grüezi Frau Mehlin - ich war gestern trotz Ihrer etwas bescheidenen Kritik in der AZ in der Show von Ursus und Nadeschkin. Und sie hat mir ausserordentlich gut gefallen. Ich habe schon manchen Komödianten mit 2 "unterschiedlichen" Shows gesehen, die dann so unterschiedlich eben doch nicht waren und meist sehr enttäuscht haben. Gestern hatte ich nie das Gefühl eines "deja vu". Und ich hoffe sehr, dass Ursus und Nadeschkin noch ein paar Jahre weiter machen :-). Sofern sie das tun, haben Sie Frau Mehlin ja die Option, die Vorstellung nicht zu besuchen...»

«...Wir sind heute das Theaterstück "Sechsminuten" schauen gegangen und sind im Gegensatz zu Ihnen ganz begeistert und extrem verständnislos ihres Artikels gegenüber!...»

«...Ich bin gerade vom abendfüllenden sechs minütigen Programm von Ursus und Nadeschkin nach Hause gekommen und fühle mich extrem erfüllt vom Reichtum der Einfälle der Beiden. Seit ihren Anfängen besuche ich die Shows und finde nebst dem roten Faden, der sich seit Jahren zeigt, immer wieder Neues und vor allem viel Überraschendes!...»

«Liebe Frau Mehlin besuchen Sie doch nochmals ganz unvoreingenommen eine Vorstellung von Ursus und Nadeschkin und überdenken Sie Ihre Meinung. Wir hatten das Vergnügen, am Chlausabend das Programm in Aarau zu sehen und waren begeistert!...»

«Sehr geehrte Frau Mehlin, ... macht es Sie glücklich, IHRE Meinung/Wahrnehmung so als Massstab zu nehmen?...»

«Liebe Frau Mehlin. Ein weiteres Mal haben uns Ursus und Nadeschkin gestern Abend ein köstliches und humorvolles, neues Programm serviert, welches uns begeistert hat. Nicht ganz dazu passen will allerdings Ihre doch eher verbiestert bis verletzend und ätzend wirkende Kritik, welche Sie in der AZ veröffentlicht haben – schade, dass Sie die z.T. halt häufig doppel- oder gar mehrfachbödigen und intellektuell z.T. anspruchsvollen Pointen wohl nicht verstanden haben. Seit einigen Wochen flattert bei uns die AZ wieder in Rahmen eines vergünstigten, halbjährigen Probeabo’s ins Haus. Ihr Beitrag (und auch ein paar andere unfreiwillig-journalistische AZ-Katastrophen) fördert unser das „Sparbewusstsein“: Wir werden der Umwelt (Altpapierproduktion) und unserem Budget (an Stelle des AZ-Abos werden wir uns einige zusätzliche Theaterbesuche leisten) Gutes tun, indem wir unser Probeabo im kommenden Frühjahr sehr überzeugt nicht verlängern...»

«...Ursus und Nadeschkin haben es meiner Meinung so gut wie nie zuvor geschafft, dem Publikum Szenen zu bieten, die erst langatmig und abstrakt wirken, dann jedoch in gigantischen Pointen gipfeln, die vieles bisher Gezeigte in den Schatten stellen.
Selten gelingt es Künstlern so gut, etwas völlig Neues zu machen, dass dann so gut ankommt, ein dickes Lob an Ursus und Nadeschkin!
Es ist gut, wenn Journalisten neues kritisch bewerten, und Zuschauern Denkanstöße zu geben. Dabei ist es jedoch Pflicht, Dinge sachlich zu schildern, die einem persönlich nicht gefallen.
Die eigene Meinung sollte klar als solche gekennzeichnet werden, und hat in der Form, wie Sie, Frau Mehlin, diese an die Leser weitergeben, in einer sachlichen Kritik nichts verloren.
Ein Vergleich mit Kindergartenzeiten finde ich nicht bloß unpassend, sonder auch herabwürdigend.
Ggf. möchten Sie ja hier über eine Klarstellung nachdenken. Viele Grüße...»

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