Tagebuch
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11.11.2003
Westfalenhalle 1
Die «Rail#tec 2003»!
Das ist der internationale Bahngipfel in Dortmund. Eine dreitägige Fachmesse, mit integriertem, kulturellem Event für 1500 geladene Gäste, davon 80% männlich, in Schale und reiferen Alters, alles in irgend einer Weise gekoppelt an die Bahn und unter dem Motto «CONTACTS - powered by rail#tec».
Die Vorstellung von Rail#tec 2003 hiess «Rhapsodie of Visions» und zeigte eine stündige Verknüpfung von Chorgesang, Queenmusik, Bodenartistik, Luftspektakel, viel Prunk und Brimborium, bunt und bombastisch, und Ursus & Nadeschkin dazwischen als unerwarteter Kontrast und Programmdurchstolperer.
Ein mutiges Konzept, auf einer kreisrunden 15-Meter-Bühne! - ungewöhnlich aufwändig, wenn man bedenkt, dass es sich hier eigentlich «nur» um eine Gala handelte.
Nun, die vielen beseelten Drahtzieher im Hintergrund machten es möglich und bauten in nur zwei Tagen diese einmalige Show.
Für uns richtig schön war die Zusammenarbeit mit der absoluten «Engelsbesetzung» der Schauspielschule Hannover, mit dem Radpoeten aus Canada, oder das Wiedersehen mit Christoph Stroht (der hier nicht nur das Foto machte, sondern v.a. genialen Sound!), und das Erleben aller Schweissperlen am Gestirn Dacapos!
Und stolz waren wir wie zwei Maikäfer auf unseren lieben Tom, der als Regisseur nicht nur die Herzen aller Engel eroberte, sondern als kreativer Motor richtig viel Wind aufwirbelte.
Schöne Westfalenhalle – hast uns morgen schon wieder vergessen, weil dann triffst Du Eros Ramazotti, und übermorgen Deep Purple!

