Ursus & Nadeschkin

Tagebuch

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28.01.2004

Schauspielhaus Basel!

Schauspielhaus Basel!

Richtig!
Alle Antworten von Gestern waren falsch!

Wir waren nicht auf dem Prienzer Rothorn, nicht im Keller von Urs und auch im Bareggtunnel waren wir wenn, dann nur kurz, nämlich auf unserer Fahrt von Zürich ins Schauspielhaus Basel!
Dieses fanden wir im Nu! Offizielle Verkehrschilder, mit dem logischen Vermerk «THEATER» wiesen uns den Weg durch die halbe Stadt direkt zur Bühne! - wir fühlten uns geehrt! Was für ein Aufwand, und alles nur für uns!

Im weiträumigen Backstagebereich, wo wir uns aus mindestens 10 verschiedenen Garderoben die Schönste aussuchten, erwarteten uns zwei ausserordentlich emsige Garderobenfrauen, die Kostüme anstandslos wuschen, bügelten, und uns sogar Löcher zunähten, von denen wir bis anhin nicht einmal wussten, dass wir sie in unseren Kostümen hatten!
Für jeden Handgriff gab es eine zuständige Person, und für Alles, was fehlte, einen riesigen Fundus. Sogar spezielle Zündlitzen für unseren Performer gab es hier auf Anfrage, subito!

Was für ein Haus!
Was für eine Bühne!
Ausserdem waren die Vorstellungen hier nicht nur ausverkauft, sondern «durchverkauft», wie man uns lehrte, sprich: Auch der allerletzte Klappstuhl war besetzt!

Und wir?
Hatten wohl am Ende das grösste Vergnügen:
So einen erhabenen Theatersaal mit unseren «SOLO's!» zu trennen, was will man mehr?

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