Ursus & Nadeschkin

Tagebuch

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16.02.2004

Zelttür von Hamburg

Zelttür von Hamburg

Die «Fliegenden Bauten» in Hamburg heissen darum so, weil sie in ihren Anfängen, vor fast 20 Jahren, tatsächlich mit ihrem Zelt getourt sind. Der damalige 4-Master war nur wenig kleiner, aber der Aufwand war riesig, so die Berichte.
Trotzdem liessen sich die idealistischen Macher schon damals nicht abhalten, und taten, wonach ihre Nasen sich streckten.
Das ging lange gut, wurde stetig besser und grösser und dann beinahe zu gross.
Heute wirkt der Betrieb des schönen Spiegelzelts sehr viel strukturierter. Die alten, improvisierten Zeiten sind längst vorbei. Da wird nicht viel drüber geredet, jedenfalls nicht mit uns Schweizern, Aber wir hörten schon im letzten Jahr, dass sich in finanzieller Hinsicht die 4 Masten bogen, und plötzlich nicht nur unser geplantes Gastspiel auf unsicherem Boden stand, sondern ganz allgemein dieses ganze Theater!
Boden hin oder her, es steht noch! Und wieder, und ausserdem unter einem glücklichen Stern: Was sich aus Leidenschaft entwickelt, darf eben nicht sterben, das wusste auch die rettende Hand, die dann kam und Geld brachte...!
Die Begründer blieben, bauen seither weiter an Ihren Theaterprojekten, sind sogar neu auf anderen Baustellen tätig, und schüttelten uns nicht nur zur Prémière die Hand sondern öffneten uns durch das 2 wöchige Gastspiel alle Türen nach Hamburg!
...und wir? Spazierten natürlich hindurch!
Schön wars!

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