Tagebuch
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03.04.2002
Am Feedback vorbei!

Soeben haben wir hier in Frauenfeld ein aufmunterndes SMS erhalten, aus dem fernen Basel, vom – auf uns so stolzen – Tom (Regie). Jetzt, wo er nicht mehr direkt an der Front mit uns mitfiebert, erreichen ihn nämlich Komplimente und Feedbacks, die wir selber vor Ort meistens verpassen. Zu schnell ist der Zirkus da wo er steht, schon wieder verschwunden.
Alle zwei Tage folgt, neben den üblichen Vorstellungen immer auch eine Abbauvorstellung, was für uns bedeutet, dass die Zirkusbar nach der Show bereits verstaut und abgebaut ist. Und wenn's nichts mehr zu trinken gibt, gibt's auch nichts mehr zu reden. Wir selber packen unsere Campingwagen, und fahren eine halbe Stunde nach dem Finale im langen Caravankonvoi weiter, direkt und gradlinig einem möglichen Feedback davon.
...Ja lieber Tom, vielen Dank für die «Blumen»! Wir halten die Stellung, spielen brav weiter, ohne unterstützende Abendregie, lösen unerwartete Probleme ohne Nicole (Regieassistenz), flicken Kostüme und Kartonrössli ohne Gaby (Kostümdesignerin) oder Vrene (Requisite), und treten auf zu Musik, ohne Hilfe von Christoph (Komponist)...Denn am Anfang diente uns eine Schaar der allerbesten Menschen. Dann war Première, die Feuerprobe bestanden, und plötzlich waren alle weg, und wir alleine, im Duo, mit Hund, und unserem ersten gröberen Totalschaden (1.April) im Gepäck, angekommen «On Tour» und mitten drin in einem spannenden Stück Geschichte mit uns und dem Circus KNIE!

