
14.01.2005 Einwöchiges Jubiläum! |

12.01.2005 Formel Eins |

11.01.2005 Davos – Lugano 4:3 |

07.01.2005 Swingtime im Casinotheater |

07.01.2005 Bluebox |
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14.01.2005
Einwöchiges Jubiläum!

Heute vor einer Woche hat sich ein neues Trio gefunden!
Duke Seidmann links, Walter Belcher mittig, und die Frau mit der Frisur.
Interview mit Nadeschkin für die Winterthurer Zeitung
13.1.05
Nadeschkin, warum tanzen Sie Lindy Hop?
«Wegen meinem unersättlichen Spass an der Bewegung, meiner Freude an der Musik, und aus Neugier am Neuen.»
Wie sind Sie zum Lindy Hop Tanzen gekommen?
«Das war anfangs 2002, kurz vor unserem Saisonantritt beim Zirkus Knie. Der nämlich auferlegte uns Clowns vor der Premiere ein drei monatiges Auftrittsverbot! Ein Glück, denn so hatten Ursus & Nadeschkin zum ersten mal in unserer 15 jährigen Laufbahn, regelmässig frei am Abend. Das zu merken dauerte bei mir gerade mal einen Tag, am zweiten habe ich bereits einen Swing-Crashkurs gemacht.»
Was fasziniert Sie am Lindy Hop?
«Dass man mit wildfremden Menschen spontan «Dialoge» tanzen kann, die Musik zu zweit interpretiert, und dadurch immer ganz Unterschiedliches, Neues erlebt. Der Grundschritt ist nur die Basis. Das ist wie wenn man bei neuer Sprache zuerst einzelne, zusammenhangslose Wörter büffeln muss. Erst im späteren Gespräch entdeckt man dann Geschichten und das eigentliche Abenteuer beginnt. Das ist im Lindy Hop genauso!»
Sind Sie am vergangenen Freitag, nebst ihrem Auftritt, noch über die Tanzfläche gefegt?
«Natürlich! Bist ans Ende der Nacht!»
Wird man Sie an den zukünftigen swingtime-Anlässen auf der Tanzfläche antreffen?
«Wann immer ich nicht sonst wo auf der Bühne stehe, garantiert!»
Welche drei Worte kommen Ihnen zum Stichwort Lindy Hop in den Sinn?
«Silbando», weil das der Ort in Züri West ist, wo Lindy Hop seit über 10 Jahren regelmässig sein Revival feiert,
«Melbourne», weil Ursus & Nadeschkin da für die kommenden 3 Monate zum Proben hinfliegen, die Abende wieder frei sein werden, und die ansässige Lindy Hop Szene riesig ist...!
«Herräng», weil dieses kleine, schwedische Dorf seit über 20 Jahren der jährlich wiederkehrende Pilgerort von über 2000 bewegungsfanatischen Lindy Hoppern ist, und sich dort einen ganzen Juli lang über 48 verschiedene Nationalitäten zum Tanz bitten!»
Tanzen Sie auch andere Tänze ausser dem Lindy Hop?
«Ich begann als Teenager mit den üblichen Standarts wie Foxtrott, Rock n' Roll, Samba, Cha-Cha, Tango etz. Das war mir dann aber irgendwie zu starr, weil wenig Platz war für Imrovisation, und man als Frau immer auch brav in der Frauenrolle zum tanzen hatte. Im Hip Hop, wo ich im Anschluss landete, war dann die Frage nach «Männlein» oder «Weiblein» egal, und da Lindy Hop die Grossmütter aller Tanzrichtungen ist, kann ich heute in mein Repetoire alles mit einfliessen lassen. Ausserdem darf man im Lindy Hop als Frau und auch mal in Führung gehen! Noch Fragen?»
(Foto: Markus Leutwyler www.inorbit.ch)
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