
14.05.2008 Die Schweizer und die Deutschen... |

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11.05.2008
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14.05.2008
Die Schweizer und die Deutschen...

Im Bild:
Heute durften wir unseren Kollegen aus Europa die SCHWEIZER NEUTRALITÄT - in nur 80 Sekunden - erklären.
Wer das sehen will, soll einfach die eine Woche, direkt vor dem EM Anpfiff, ZDF schauen. Da kommt dann irgendwann ein SCHWEIZ SPECIAL für Deutsche, und da sind dann Ursus & Nadeschkin mitten drin...
Im Weiteren hat uns die BADISCHE ZEITUNG ausgiebig nach den typischen Schweizerischen Eigenschaften befragt, und wollte ausserdem wissen, was denn DER DEUTSCHE im Schweizerland zu erwarten hat.
Typisch schweizerisch ist:
Eine bescheidene Euphorie.
Eine tiefsitzende Verbundenheit zu Natur, die uns lehrt, Berg- und Talfahrten gleichermassen zu schätzen.
Die Lust, um die Ecke zu denken.
Ausdauer.
Das wir glauben, unsere Landespolitik tatsächlich mitbestimmen zu können.
Dass es passieren kann, dass Sie bei uns in einem chinesischen Restaurant, welches von einem Schweizer geführt wird, von Portugiesen und Spaniern bedient werden.
Eine tiefe Abneigung gegen Oberflächlichkeit
Die Unfähigkeit, cool zu sein.
Dass wir gerne spontan sind, sofern wir das vorher geplant haben.
Skepsis Dingen und Personen gegenüber, die gross daherkommen.
Eine eigenartige Mischung von visionärem Denken und kleinkariertem Handeln. Oder auch umgekehrt.
Dass wir viele verschiedenen Sprachen reden, weil wir nicht davon ausgehen, dass man uns versteht.
Typisch schweizerisch ist aber auch, dass wir Schweizer manchmal ganz und gar nicht typisch schweizerisch sind.
Wenn Sie in die Schweiz kommen, sollten Sie:
Die Schuhe abtreten, bevor Sie jemandem in die Wohnung spazieren.
Sich notfalls einfach mal entschuldigen, egal wofür, das passt eigentlich fast immer!
Die Stimme um ein paar Dezibel senken.
Beim Reden mit Einheimischen besser den Konjunktiv anstelle des Imperativs benutzen. Schweizer lieben die «Möglichkeitsform»!
Nicht den blauen Strassenschildern folgen, falls Sie die Autobahn suchen: Die Autobahn ist bei uns grün.
Vielleicht doch mal den blauen Schildern folgen und einen Tag in den Bergen verbringen.
Sich vor einer Wanderung mit Wörtern wie «Höhenmeter» und «Wetterumschlag» vertraut machen.
PET Flaschen recyclen, auch wenn Sie dafür kein Pfand bekommen.
Auf dem Weg zum Einkaufen von Lebensmitteln eine leere Papiertragtasche unter den Arm klemmen.
Nicht «die Tram» sagen, sondern «das Tram».
Beim spontanen Plaudern im Hausflur nicht davon ausgehen, dass man Sie später in die Wohnung zum Kaffee einlädt.
Die Schweiz nie und nimmer mit Deutschland vergleichen!
Nicht versuchen, sich sprachlich anzupassen, indem Sie vor unter hinter jedes Wort ein "chch" und ein "li" setzen.
So chreden wirli chnämlichli char nichtli!
...und zu guter Letzt sollten Sie sich nicht wundern, wenn Sie in unserem Land ganz viele Deutsche antreffen,
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