
24.04.2008 Beethoven hören |

23.04.2008 KKL |

21.04.2008 Mit «Im Orchester graben» auf nach Bern! |

20.04.2008 Ta-ta-ta-taaa, Beethovens Sinfonie 5.2 |

19.04.2008 Proben im stilgerechten Ambiente |
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24.04.2008
Beethoven hören

Wie jeder Zuschauer, der bei uns im Publikum sass, nun weiss, hat es Beethoven ja mit den Ohren gehabt. Deswegen wurden seine Sinfonien häufig so laut gespielt.
Gerade eben haben wir folgende wissenschaftliche Abhandlung gelesen und möchten sie Ihnen nicht vorenthalten:
«...Bei einer anderen Form der Schwerhörigkeit kommt es aufgrund von Verhärtungen im umgebenden Gewebe (man spricht von Otosklerose) zu einer Verminderung der Beweglichkeit der Gehörknöchelchen und damit der Fähigkeit zur Weiterleitung des Schalls. Der bekannteste hieran erkrankte Patient war Ludwig van Beethoven. Da Schall jedoch auch, allerdings wesentlich leiser, über den Knochen geleitet werden kann, konnte Beethoven sein Klavierspiel hören, indem er ein Ende eines Holzbretts auf den Resonanzkörper seines Klaviers legte, das andere Ende des Holzbretts zwischen die Zähne nahm und drauf biss. Der Schall wurde auf diese Weise vom Klavier über das Brett zum Oberkiefer und von dort zum Innenohr geleitet.»
(Foto: Bernhard Fuchs)
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