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07.01.2018

No Billag, No Culture!

Über 5000 Künstlerinnen und Künstler mobilisieren gegen «No Billag»
«No Billag, No Culture»:
Mit diesem Slogan rufen über 5000 Künstlerinnen und Künstler aus Musik, Theater, Film und Literatur zu einem Nein zur «No Billag»-Initiative auf. Auf der Liste stehen Prominente wie Emil, Martin Suter, Melanie Oesch, Stefan Eicher oder Anatole Taubmann. Auf der Website no-culture.ch haben die Kulturschaffenden ihren Aufruf und persönliche Erklärungen aufgeschaltet.

«Die Initiative kommt mir vor wie ein Arzt, der seinen Patienten totschlagen will, um seinen Husten zu heilen», schreibt Schriftsteller Charles Lewinsky. Der frühere Moderator von Volksmusiksendungen, Sepp Trütsch, fürchtet: «Ohne die SRG verlieren Volksmusik, Jodel und Volkstheater eine wichtige Plattform.» Und auch Musiker Toni Vescoli kann «No Billag» nichts gutes abgewinnen: Bei einem Ja zur Initiative würden künftig «gekaufte Medien» steuern, «was am Radio gespielt wird».

In ihrem Aufruf schreiben die Kulturschaffen, die «No Billag»-Initiative wolle die SRG zerschlagen.
Auch 13 regionale Fernsehstationen und 21 Lokalradios wären bei einem Ja am 4. März «in ihrer Existenz bedroht». Zwar sei die SRG «nicht perfekt» und über den Service Public müsse diskutiert werden, schreiben die Künstlerinnen und Künstler im Aufruf. Doch das «gefährliche Medien-Monopoly» von «No Billag» lehnen sie ab.

«Das Gefährliche an der ‹No Billag›-Initiative ist, dass sie so harmlos daher kommt», schreiben die Clowns Ursus und Nadeschkin.

Den Aufruf unterzeichnet haben Kulturschaffende aller Genres und aus über 50 Verbänden: Musikerinnen, Schauspieler, Autorinnen, Literarische Übersetzer, Filmschaffende, Kabarettisten, Sprecherinnen, Tänzer - sowohl Laien als auch Profis, wie es in einer Mitteilung der Kampagnenleitung vom Sonntag heisst.

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