Und schon ist Perlen, Freaks & Special Guests von und mit Ursus & Nadeschkin wieder Geschichte.  Eine Geschichte, die mit 31 Vorstellungen "on Tour" startete und mit 4 Zusatzvorstellungen im Theater 11 endete - mit 4mal Standing Ovations zum Abschluss! "So geht Komik. So geht Dialog. So geht Artistik. So geht Impro. Grandiose Premiere von Ursus & Nadeschkin mit "Perlen, Freaks & Special Guests" Viktor Giacobbo

11.06.2021

Das DANKESCHÖN von U&N an die Fachstelle Kultur Zürich

Wenn's nichts gibt, nörgeln wir im Chor,
wenn's was gibt, bricht das grosse Schweigen aus.
Darum gibts heute hier Platz für Goodnews!

Wir wollen nicht schleimen, möchten aber auch mal erzählen, dass für uns Künstlerinnen und Künstler, nach anfänglichem grossem Chaos, dann doch noch finanzielle Hilfe kam (und immernoch kommt!). Nicht nur für Ursus & Nadeschkin, auch für die vielen anderen Kolleginnen und Kollegen.

Ein Glück, wohnen wir in der Schweiz!
Ein Glück, gibts hier neben Wörtern wie «Verschoben», «Abgesagt», «Auftrittsverbot» und «Schadensmonate» auch die anderen Wortneuschöpfungen wie «Coronahilfe», «Ausfallentschädigung», oder «Kurzarbeitsentschädigung».

Statt Aufzutreten lernten wir Kulturschaffenden Formulare ausfüllen. Die abgesagte Tournee wurde nicht bis auf weiteres verdrängt, sondern, bevor sie online auf nimmerwiedersehen gelöscht wurde, rechtzeitig dokumentiert. Uns wurde im Warteraum der Hotline erklärt, dass es zwischen «Selbständigen Kulturschaffenden» und «Freischaffenden Kulturschaffenden» Unterschiede gibt, und wir erklärten umgekehrt den offenen Ohren offfizieller Stellen, geduldig den eigenen, komplexen Einzelfall.
Was wir Kulturschaffenden schaffen ist durchaus wichtig, -
... wenn auch nicht in erster Linie systemrelevant, so doch in zweiter oder dritter, soweit unserere Hoffnung auf bessere Zeiten!

Als Info für alle Nichtkünstlerinnen und Nichtkünstler:
Wir alle konnten bei der Ausgleichskasse (z.B. SVA Kanton Zürich) einen Antrag auf Corona-Erwerbsersatz stellen.
Für «nicht-rückzahlbare Geldleistungen zur Deckung unmittelbare Lebenshaltungskosten» (Nothilfe), falls nötig, war die Suisseculture Sociale zuständig. Unser Theaterverband «tpunkt» informierte die Schweizerische Theaterszene fast wöchentlich mit Newslettern in allen 3 Landessprachen, und erklärte, wie wir Kulturschaffenden was richtig, oder falsch machen konnten. Sogar bei der SVA waren keine automatischen Ansagebänder am Telefon, sondern echte Menschen, und sie alle beantworteten unsere Fragen, soweit möglich. Das ist nicht selbstverständlich!

Wir können uns nicht bei allen bedanken, oder im Namen anderer. Aber:
Bei uns sind im Coronajahr mehr als 250 Auftritte weggefallen. Entsprechend war für unser Duo die Fachstelle Kultur in Zürich zuständig. Hier bekamen wir nicht nur ein Schulterklopfen, sondern echtes Geld in Form einer Ausfallentschädigung!
DANKESCHÖN!

» Zu den weiteren Tagebuch-Einträgen