Ursus & Nadeschkin  
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KRITIKEN

Das Komikerduo Ursus & Nadeschkin begeisterte am Samstag und Sonntag in Langenthal gleich zweimal. Ihr fulminantes Bühnenprogramm ist geistreich und zum Brüllen komisch – und viel schneller zu Ende, als alle erwartet hätten.
(Berner Zeitung, 08.04.2013)


Wenn die Avantgarde destilliert wird
KKThun - Dem preisgekrönten Duo gelingt der Spagat, den aktuellen Zeitgeist kritisch, aber ohne Mahnfinger zu illustrieren, sich dabei aber trotzdem selber zu treu bleiben.
Gabriel Berger
(Berner Zeitung, 16.02.2013)


Ursus und Nadeschkin in der Bonner Oper
IM ORCHESTER GRABEN (...) Das Ganze beginnt wie ein ziemlich normales Konzert, das Sinfonie Orchester Camerata Schweiz, spielt unter Leitung der Dirigentin Graziella Contratto sehr konzentriert und sehr akzentuiert Beethovens Fünfte, zumindest den ersten Satz davon. Danach wird alles anders, die Komiker mischen sich ein, bringen alles und jeden aus dem Rhythmus, man spielt Beethoven rückwärts und in C-Dur, gesprochen und lautlos, macht einen Swing daraus und schräge Avantgarde, vertauscht die Notenblätter, mischt das Forellenquintett und Rachmaninow-Sentimentalitäten hinein und findet sich schließlich bei Abbas "Money, Money" wieder. Was in jedem Moment wie improvisiert wirkt, ist ein großartig durchinszeniertes Musiktheater: eine unwiderstehliche Mischung von Klassik, Komik und Clownerie.
Die Beethovenfest-Premiere in der ausverkauften Oper entließ ein Publikum, das rundum glücklich war.
(General Anzeiger Bonn, 08.10.2012)


Ursus und Nadeschkin haben das Humor-Festival in Arosa eröffnet, und einen fulminanten Start hingelegt.
(...) Ihr Programm «Im Orchester graben» beweist, dass sich die beiden Künstler nicht einordnen lassen. In Zeiten, in denen der Humor viel zu oft unter die Gürtellinie driftet, gelingt es dem Duo, klassische Musik in Form von Beethovens «Fünfter Sinfonie» auf die Bühne zu bringen. (...) Die beiden bleiben eine Klasse für sich, eine Klasse, auf die das Humor-Festival nicht verzichten sollte. Haben die beiden Clowns als jahrelange Moderatoren der SF-Show das Festival doch auch intensiv mitgeprägt. Nur wenig Künstler schaffen es in Arosa Standing Ovations zu bekommen. Ursus und Nadeschkin und ihrem «Im Orchester graben» ist es gelungen. Es wird förmlich greifbar wie sehr Arosa den beiden Künstlern am Herzen liegt. Und was gibt es Schöneres als eine Liebe, die erwidert wird.
Kerstin Hasse
(Bündner Tagblatt, 10.12.2011)


SCHWEIZER PRÄZISIONSKOMIK
ZUGABE Seit einem knappen Vierteljahrhundert bezaubern Nadja Sieger und Urs Wehrli unter dem Markenzeichen Ursus & Nadeschkin mit einer unkopierbaren Mischung aus Clownerie und Comedy. (...) Das Verrückteste an dem Pärchen, das sich erinnert, sich einst beim «Synchronschwimmen Einzel» kennengelernt zu haben, ist aber nicht der verrückte Sprachwitz, sondern die offenbar unverwüstliche Frische der Sketche. Selbst kalkuliert verschnarchte Sujets wie eine «Ärzte-Szene» oder die Balkon-Szene aus «Romeo & Julia» sind dank überreicher Selbstironie, homöopathisch dosierter Anarchie und einem Timing, dessen Präzision an den legendären Ruf Schweizer Uhrwerke anknüpft, herzerwärmende Komik-Kunststückchen.
Mathias Hejny
(Münchner Abendzeitung, 27.10.2011)


Die einzige Frage, die nach fast zweieinhalb Stunden aberwitziger und intelligenter Komik bleibt: War dieser verflixte rauchende Affe tatsächlich schon beim ersten Mal auf der Bühne?
(Berner Zeitung, 08.04.2013)


Absurdkomische Magie
(...) Die Vorstellung im Parktheater überstrahlte alles, was in den letzten Jahren an Humor auf der Bühne präsentiert wurde. Mit Brecht-Zitaten und in schweizerdeutschem Kauderwelsch, mit reizvoll und unverständlich geführten Wortgefechten nahmen Ursus und Nadeschkin die Manierismen des heutigen Showbusiness aufs Korn und persiflierten dabei eine ganze Epoche. Eine unkopierbare Mischung aus Clownerie und Comedy.
Kaspar Haupt
(az Grenchner Tagblatt, 15.03.2013)


Sechs Minuten in zwei Stunden
(...) in «Sechsminuten» wird wortgewaltig experimentiert, umgestellt und verzweifelt. Zu den hartnäckigsten Teilen gehört eine in mehreren Sprachen wiederholte Szene, die selbst in der Mundartfassung reizvoll unverständlich bleibt. Pointen werden nicht bemüht, sie sind einfach da!
(Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 07.09.2012)


Ehre, wem Ehre gebührt: Ursus & Nadeschkin wurden in Olten mit dem Ehren-Cornichon ausgezeichnet
Am Morgen danach ist man noch immer erfüllt vom Zauber dieser Aufführung: Grosse Kunst ist das eben, die bei Ursus & Nadeschkin ohne Übertreibung als einzigartig bezeichnet werden darf. Nichts was man auf der Bühne schon zigfach in anderer Form gehört oder gesehen hätte. (...) Die ZUGABE von Ursus & Nadeschkin ist eine Hommage an die kleinen Gesten. Eine Absage auch an das Hochtrabende, Überhebliche, dem gerade Kabarett so leicht verfällt. Und doch sind Ursus & Nadeschkin nie banal, nie plump. Ihr Auftritt ist exakt durchdacht, die Improvisationen gekonnt.
(DER SONNTAG, 06.05.2012)


Der Logik den Garaus machen
Die ZUGABE in Berlin - Der dritte Platz im Ranking der „Schweizer des Jahres“ – soweit kann man als Clownsduo im Alpenländli kommen. Wobei das mit dem Clownsduo ein bisschen unscharf ist. Denn die Kunst von Ursus & Nadeschkin lässt sich schwer in ein Wort gießen. Urs Wehrli und Nadja Sieger denken konsequent um die Ecke. Mainstream ist ihre sehr eigene Mischung aus Wortakrobatik, minimalistischen Bewegungssequenzen und synchronem Sprechen auf keinen Fall. Aber brüllend komisch!
Gerd Hartmann
(Zitty Berlin, 04.11.2011)


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