| Ursus und Nadeschkin haben das Humor-Festival in Arosa eröffnet, und einen fulminanten Start hingelegt. |
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(...) Ihr Programm «Im Orchester graben» beweist, dass sich die beiden Künstler nicht einordnen lassen. In Zeiten, in denen der Humor viel zu oft unter die Gürtellinie driftet, gelingt es dem Duo, klassische Musik in Form von Beethovens «Fünfter Sinfonie» auf die Bühne zu bringen. Mit ihrer Wortakrobatik und ihren Bewegungen bieten sie zusammen mit dem Orchester Camerata Schweiz und der Dirigentin Graziella Contratto einen Konzertabend der besonderen Art.
Die beiden bleiben eine Klasse für sich, eine Klasse, auf die das Humor-Festival nicht verzichten sollte. Haben die beiden Clowns als jahrelange Moderatoren der SF-Show das Festival doch auch intensiv mitgeprägt. Nur wenig Künstler schaffen es in Arosa Standing Ovations zu bekommen. Ursus und Nadeschkin und ihrem «Im Orchester graben» ist es gelungen. Es wird förmlich greifbar wie sehr Arosa den beiden Künstlern am Herzen liegt. Und was gibt es Schöneres als eine Liebe, die erwidert wird.
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| Kerstin Hasse |
| (Bündner Tagblatt, 10.12.2011) |
| Ein Traumpaar der poetischen Komik |
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Kann man das beschreiben, was die beiden zwei Stunden lang über die Bühne pfeffern? Man sollte es gar nicht versuchen. Ihre Szenen, verbal wie nonverbal, entfalten eine absurdkomische Magie, die sich jeder Beschreibung verschließt. (...) Die Poesie ihrer Interaktionen ist anrührend, surreal und manchmal so markerschütternd komisch, daß man bersten möchte vor Lachen. Zwei Stunden vergehen da wie nichts und man fragt sich zurecht, wie man nach der Show „wieder selbst mit sich klarkommen“ soll. Man kann es nicht. Man kann nur versuchen, sich mit den DVDs und CDs dieses Ausnahme-Duos bis zur nächsten Vorstellung über Wasser zu halten. |
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| Florian L. Arnold |
| (Neu-Ulmer Zeitung, 09.06.2011) |
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Absurder Humor kollidiert mit geistreicher Clownerie und knallt einem hochgradig beflügelnd und wahnsinnig unterhaltsam an die durchaus erwartungsvolle Birne. Mit luxuriösem Nonsens bis zum Bersten gefüllte Augenblicke, die man so schnell nicht wieder vergessen wird.
(...)
Anarchisch wie die Marx Brothers, absurd und tiefsinnig wie Beckett mit einer visuell jazzigen Attitüde und der uneingeschränkten Lizenz zum Allesmachen. Man nimmt sich gegenseitig die Wörter aus dem Mund, kaut sie ordentlich klein und spuckt sie kunstfertig mitten hinein ins Publikum, in dem Augen und Ohren immer größer werden. |
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| (Thomas Tritsch zur «Zugabe») |
| (RheinNeckar Presse, 06.05.2011) |
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(...) Zwei Stunden „Ursus und Nadeschkin“ erleben, heißt den Alltag völlig vergessen und diesen Zustand beizubehalten, so lange es geht. (...) |
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| (Südkurier, 14.11.2009) |
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| Der Logik den Garaus machen |
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Der dritte Platz im Ranking der „Schweizer des Jahres“ – soweit kann man als Clownsduo im Alpenländli kommen. Wobei das mit dem Clownsduo ein bisschen unscharf ist. Denn die Kunst von Ursus & Nadeschkin lässt sich schwer in ein Wort gießen. Urs Wehrli und Nadja Sieger denken konsequent um die Ecke. Mainstream ist ihre sehr eigene Mischung aus Wortakrobatik, minimalistischen Bewegungssequenzen und synchronem Sprechen auf keinen Fall.
Aber brüllend komisch! |
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| Gerd Hartmann |
| (Zitty Berlin, 04.11.2011) |
| SCHWEIZER PRÄZISIONSKOMIK |
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Und seit einem knappen Vierteljahrhundert bezaubern Nadja Sieger und Urs Wehrli unter dem Markenzeichen Ursus & Nadeschkin mit einer unkopierbaren Mischung aus Clownerie und Comedy.
(...)
Das Verrückteste an dem Pärchen, das sich erinnert, sich einst beim «Synchronschwimmen Einzel» kennengelernt zu haben, ist aber nicht der verrückte Sprachwitz, sondern die offenbar unverwüstliche Frische der Sketche. Selbst kalkuliert verschnarchte Sujets wie eine «Ärzte-Szene» oder die Balkon-Szene aus «Romeo & Julia» sind dank überreicher Selbstironie, homöopathisch dosierter Anarchie und einem Timing, dessen Präzision an den legendären Ruf Schweizer Uhrwerke anknüpft, herzerwärmende Komik-Kunststückchen.
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| Mathias Hejny |
| (Münchner Abendzeitung, 27.10.2011) |
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(...) In dieser dadaistischen Choreografie, die irgendwo zwischen Samuel Beckett und Buster Keaton ihren dramaturgischen Ursprung hat, sitzt jede Bewegung, jeder Ton und jede verlorene Pointe. Das ist so stimmig, köstlich und tröstlich zugleich, dass, als am Ende das Licht angeht, den Burghof keiner so recht verlassen will. |
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| (Badische Zeitung, 17.05.2011) |
| Mit Witz, Charme und Tempo |
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(...) Zwei Stunden Situationskomik auf höchstem Niveau – stets mit einer gehörigen Prise Absurdität gewürzt.
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| (St. Galler Tagblatt, 11.09.2010) |
| URSUS & NADESCHKIN IM TOLLHAUS: EIN GESAMTKUNSTWERK DES HUMORS |
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(...) Sie erzählen konfuse Geschichten und tanzen dazu eine Choreografie, deren Bewegungen so willkürlich meilenweit entfernt sind vom Text, und sie tun solche Dinge immer genauso lange, bis man fast bersten möchte vor Lachen.
Auf zauberliche Weise bleibt am Ende der zwei Stunden dieses Gefühl von Unwirklichkeit zurück. Kann so viel unschuldiger und geistreicher Spaß von dieser Welt sein? Gibt es diese beiden wirklich?
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| (Badische Neueste Nachrichten, 19.11.2009) |
| Die Freaks sind bei Ursus & Nadeschkin die schönsten Perlen |
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Das muss ihnen erst einmal einer nachmachen. Nach wenigen Minuten schon herrscht Hochstimmung im Winterthurer Casinotheater. Dabei verzichten Ursus & Nadeschkin auf jede Anbiederung, wirken allein mit Witz, Charme und Cleverness. Ihre Moderation gehört zum Besten des Abends. Verblüffende Wortspiele, vertrackte Pointen, vergnügliche Selbstironie.(...) |
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| (Tages Anzeiger, 03.09.2009) |
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