Ursus & Nadeschkin

Gästebuch

Eintrag hinzufügen

Anzahl Einträge im Gästebuch: 2816

Seite 1 von 282


Do, 17.01.2019, 10:27 Uhr

2816

Robert und Renato, es reicht!

"...Das hat doch nichts mit Religion, Sekte oder Extremismus zu tun..."
Doch!!!
Und zwar mit widerlicher Missionierung von U&N und anderen, die Ihre Positionen bereits hinreichend dargelegt haben.

Das ist hier ein Gästebuch für die Kleinkunstszene und kein Flyer für
den Club der weinenden Pflanzenfresser.

Katharina Lerche, München


Do, 17.01.2019, 06:03 Uhr

2815

Es wäre so wichtig, dass Prominente wie Sie das tägliche Töten von fühlenden Tieren auch anprangern würden. Es sind 2000 leidensfähige Landtiere, die weltweit jede Sekunde ihr Leben lassen müssen nach meist unschönem Leben in engen Ställen, in der Schweiz zwei pro Sekunde. Dass Schreibende in Ihrem Gästebuch den Psychiater empfehlen, nur weil ich es gewagt hatte, Wurst und Tierleid zu verbinden, zeigt wohl die Schuldgefühle der Fleischessenden. Deshalb wäre es so wichtig, dass Sie als Prominente unsere Forderung nach tierleidfreiem Leben unterstützen würden. Das hat doch nichts mit Religion, Sekte oder Extremismus zu tun...

Renato Werndli, Eichberg


Do, 17.01.2019, 05:12 Uhr

2814

Antwort zu Ursus und Nadeschkin:

Und eben: vegan wäre nicht nur moralisch richtig und wichtig. Sondern ist auch der besten Naturschutz. Ich weiss nicht, ich bekomme den Eindruck, dass man auch mit dieser Art sich ständig vor der persönlichen Verantwortung drücken kann. Man braucht sich nicht festzulegen und man ist sich dann auch nie sicher, ob es wirklich ernst gemeint ist - die eigene Aussage. Was die Tiere und die Umwelt anbelangt, sollte man auch keine Witze machen. Denn die Höllenqualen, die wir Menschen den Tieren bereiten, ist mehr als nur witzig.
Ausserdem: Wenn man eben beginnt nach vegan nachzufragen - und insbesondere als Prominenz - wird das Angebot entsprechend immer grösser. Weil ja eben die Umgebung feststellt, dass vegan offenbar doch ein Bedürfnis ist. Sich für den Naturschutz zu engagieren ist nicht genug. Vegan ist absolut ein Muss. Eben, nicht nur in moralischer Hinsicht, wie zuvor angemerkt. Es hat viel mit der eigenen Lebensführung zu tun. Wenn man erkennt, was wir als Gesellschaft alles den Tieren antun - es ist wirklich schrecklich (hochgezüchtete Milchkühe, Kälber, die von ihren Müttern getrennt werden und dann jung umgebracht werden, Hühner, die wie verrückt Eier legen müssen, Schweine mit zusätzlichen Rippen - nur, damit wir genug Fleisch erhalten und und und. Es ist ein Wahnsinn. Und dies mit seltsamen Aussagen auch noch zu kaschieren und zu verhöhnen?!

Robert Rauschmeier, 8604 Volketswil


Mi, 16.01.2019, 01:06 Uhr

2813

Liebe Ursus & Nadeschkin

Danke für die schönen Vorstellungen in Eurer Vorstellung. Ihr habt uns 2 wunderbare Stunden im Theater geschenkt!
Und liebe Grüsse an die Heinzelmännchen. Ich wusste gar nicht, dass es die noch gibt!
herzlich
Renate

Renate Bircher, Schwyz


Sa, 12.01.2019, 16:14 Uhr

2812

hatten wir nicht schon immer recht

bert br. und k.weil, augsburg schwaben ,usa und berlin


Sa, 12.01.2019, 10:00 Uhr

2811

Erst kommt das Fleisch, und dann die Kunst :-)

Gerhard, Dresden


Fr, 11.01.2019, 20:23 Uhr

2810

hallo zusammen
ich wünsche euch alles gute im 2019


Noch spannend das jetzt über Fleisch geschrieben wird
auf der Homepage
von 2 Komiker. wie an einer Messe!

ich finde das neue Program übrigens super! was ich bis jetzt davon gehört habe gerade weil es viel mit tanz und Bewegung zu tun hat viel Erfolg
lgflavia Blatt

BenutzerIn Flavia Blatt, münsigen


Fr, 11.01.2019, 13:42 Uhr

2809

P.McCartney hätte wohl besser Fleisch gegessen als H.Mills zu heiraten!

Udo P., Karlsruhe


Mi, 09.01.2019, 19:09 Uhr

2808

Liebe Nadja, lieber Urs,

lasst euch von solchen Propheten weltfremder Religionen nicht verunsichern!
Veganismus ist bekanntlich lediglich ein ethisches Konstrukt wohlstandsverwahrloster Weltretter, die noch nie die Ernährung menschlicher Gesellschaften ernsthaft durchdacht haben.

Fleisch als Nahrung ist ein evolutionär bewährtes Grundbedürfnis des Menschen.
Man kann gegen die "Fleischproduktion", wie sie industriell betrieben wird, Einwände erheben und Veränderungen fordern, aber aus Protest deswegen kein Fleisch zu essen und vor allem andere Menschen zu schikanieren oder missionieren zu wollen, dem gleichzutun, ist nicht nur einfältig, frech, unwissend realitäts- und lebensfremd, sondern eine der größten Lachnummern menschlicher Kultur!

Mitbürger/Innen mit Überzeugungen wie:
"...die Wurst aber bedeutet immer Leid, Gefangenschaft, Schmerz und quälerischer Tod."
brauchen dringend psychiatrische Hilfe oder einen Kurs, wie man Pflanzen so lange vermatscht, bis sie wie Fleisch aussehen und angeblich schmecken. Und das nur, weil sie ja eigentlich lieber richtiges Fleisch essen würden ...

Guten Appetit!
Der Fritz

Fritz, Jena


Mo, 07.01.2019, 20:11 Uhr

2807

Liebe Nadeschkin
Lieber Ursus

Ich habe heute im Tages Anzeiger das Interview mit euch gelesen.
Bei der Frage über Veganismus musste ich innehalten und zuerst
einmal verdauen, was da geantwortet wurde. Dann dachte ich
darüber nach, was ich euch gerne schreiben soll. Und dann über-
legte ich weiter und dachte mir, dass ich euch gerne einmal zu
einer Schlachthausmahnwache von Zurich Animal Save einladen
möchte. Frühmorgens vor dem Schlachthaus in Zürich stehen.
Und sehen, wie die Tiere in den Lastern angefahren kommen.
Und die Tiere hören, wie sie schreien. Und in ihre ängstlichen
Augen blicken. Und dann noch den Gestank riechen. Entschuldigung,
aber der Verzicht tierischer Produkte hat rein gar nichts mit
Fundamentalismus zu tun, sondern ist der schönste menschliche
Ausdruck den man zeigen kann: einem anderen Lebewesen zu
gestatten, dass man es leben lässt, weil man es am Leben lassen
kann. Wir haben tagtäglich hier in der Schweiz die Möglichkeit so
zu entscheiden und endlich aus dieser Gewaltspirale von "Fressen
und Gefressenwerden" auszusteigen. Bitte, überdenken Sie Ihre
Aussagen, setzen Sie sich mit diesem Problem auseinander und
wagen Sie den Schritt hinzuschauen.

Danke!

Freundlichst
Robert Rauschmeier

Robert Rauschmeier, 8604 Volketswil

Kommentar:
Lieber Robert Rauschmeier und Renato Werndli

Danke für Eure kritischen Stimmen, auf die wir gerne antworten.
Nun: Ursus & Nadeschkin sind - mit all Ihrem Tun und Schaffen - immer darauf bedacht, keine Moral oder fixe Ansicht zu vertreten. Was wir machen: Wir inszenieren das Aufeinanderprallen verschiedener Meinungen, oder zeigen, dass Vieles, was im einen Moment richtig ist, im anderen wiederum falsch sein kann, je nach Situation. Das Publikum bekommt bei uns immer genügend Spielraum für die eigene Meinung, und kann so die Bilder zum Thema gedanklich selber fertig zeichnen.
Wenn also Ursus die eine Stellung bezieht, macht Nadeschkin gerne das Gegenteil, oder umgekehrt.
Und so war's auch im betreffenden Interview bei der Vegan-Frage, wo man die Antworten vom Duo als Ganzes anschauen muss. Nadja stellt mit Ihrer Antwort nicht nur Ur's Aussage in Frage, sondern die ganze Fragesetellung an sich.
Wie die viel spannendere Frage bezüglich unserem Essverhalten gelautet hätte, können Sie sich gerne selber zusammen reimen. Hier schon mal unsere Antwort dazu:
«In unserem Beruf haben wir - was das Essen angeht - in 32 Tournéejahren gelernt, auf allzu grosse Ansprüche zu verzichten. Wir essen entweder vor oder nach der Vorstellung, sprich: von 17 bis 18 Uhr oder 23 bis 0 Uhr. Meistens gibt es in diesen beiden Zeitfenstern nichts Warmes und das Duo hat entsprechend ein ganz anderes Problem als nach vegan oder nicht vegan zu fragen...
Herzlich grüssen Urs & Nadja,

(Wir setzen uns übrigens seit vielen Jahren für Pro Natura, La Spezia Rara, für den WWF und grundsätzlich für eine bessere Welt ein. Und - wo immer möglich - kaufen wir BIO ;-))