Ursus & Nadeschkin

Tagebuch

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04.12.2022

IM ORCHESTER GRABEN – wieder auf Tour!

IM ORCHESTER GRABEN – wieder auf Tour!

Vorankündigung:
im September 2023 gehen Ursus & Nadeschkin nochmals mit dem Konzerttheater IM ORCHESTER GRABEN auf Tournee! Wir freuen uns riesig!

Die Co-Produktion mit dem Sinfonieorchester Camerata Schweiz unter der Leitung der Dirigentin Graziella Contratto gehört zu unseren absoluten Lieblingsprogrammen. Bereits haben über 70'000 Menschen das Stück gesehen und wir freuen uns, dass es bald noch mehr sein werden!

«Hier wird das Feld der Klassik tüchtig umgegraben. Was darauf zu blühen beginnt, ist Ursus & Nadeschkin at their best. Im Zusammenspiel mit dem zu allem Unfug nach Noten aufgelegten Sinfonieorchester Camerata Schweiz und der Dirigentin Graziella Contratto können die beiden einmal mehr zeigen, wer das Meister-Paar im Stichwortwerfen und -fangen ist.»
(NZZ am Sonntag)

Mehr Infos, Trailer, Tickets: gibt's alles HIER:

17.11.2022

Zug hat grad eben den Zirkus beleuchtet!

Zug hat grad eben den Zirkus beleuchtet!

Zug hat grad eben den Zirkus beleuchtet... schon ist er wieder weg, auf dem Weg ins Tessin!

16.11.2022

Der Zirkus hat gerade in Aarau geleuchtet!

Der Zirkus hat gerade in Aarau geleuchtet!

Gerade noch beleuchtete der Zirkus in Aarau im Dunkeln eine riesige Wiese... fast wie ein ganz grosses Räbeliechtli ;-)

15.11.2022

Der Zirkus wird abgeschafft

Der Zirkus wird abgeschafft

Der Zirkus muss immer wieder neue Wege gehen und Neues probieren:
gestern wurde eine neuer Ansatz geprüft: statt den Artistinnen und Artisten steht neu das Publikum in der Manege und statt dem Publikum steht der Artist im Zuschauerraum.
Der Versuch wird nun ausgewertet und durch ein siebenköpfiges Gremium geprüft.
Die Resultate der Studie werden Ende Jahr erwartet.

Bis dahin überbrücken wir hier mit einem kleinen Text, in dem sich Ursus ebenfalls über die Zukunft des Zirkus Gedanken macht:
Geschrieben hat er ihn für die aktuelle Ausgabe der Literaturzeitschrift «ORTE».

DER ZIRKUS WIRD ABGESCHAFFT
Vor langer langer Zeit gab es einmal den Zirkus.
Das war eine tolle Sache: da war ein grosses rundes Zelt, das von weitherum sichtbar war, mit hohen Masten, die die Zeltblache hielten, und drin war eine kreisrunde Arena, meist gefüllt mit Sägemehl und begrenzt mit einem Ring. Ringsum war eine grosse Tribüne, welche Platz für hunderte von Menschen bot, die direkt in die Arena, die «Manege», blicken konnten und begeistert waren ob der Attraktionen, die dargeboten wurden: in den Anfängen des Zirkus wurden aussergewöhnliche Menschen und Tiere gezeigt, die man sonst nirgends zu sehen bekam, Menschen mit zwei Köpfen oder sonstigen Anomalitäten, siamesische Zwillinge, kleinwüchsige Personen, Leute mit besonderen Talenten, es gab Völkerschauen, bei denen Rassen und Kulturen aus weit entlegenen Ländern präsentiert wurden, daneben kamen immer wieder dressierte Tiere in den Ring der Manege, Pferde, Elefanten, Löwen, Giraffen, Papageien, Bären, oft wurden die Tiere kostümiert, liefen über Holzbalken, machten Sprünge durch brennende Reifen oder fuhren auf einem Rad.
Irgendwann fand man, dass das Zurschaustellen von exotischen Menschen und Tieren nicht in Ordnung sei und hörte damit auf. Der Zirkus entwickelte sich und florierte weiter, es gab nun hauptsächlich Menschen zu sehen, die ihre aussergewöhnlichen Fähigkeiten zeigten, Jongleure, Feuerspucker, Schlangenfrauen, Trapezkünstlerinnen, Messerwerfer, Seiltänzer und Akrobaten. Tiere gab es zwar auch noch, aber man beschränkte sich auf einheimische Arten, vor allem Pferde, die man dressierte und vorführte. Statt den Löwen und Tigern gab es nun spektakuläre Stunts mit Motorrädern, die durchs Zelt flogen oder in grossen Kugeln herumfuhren.
Mit zunehmender Sorge um das Klima und die CO2-Emissionen verbannte man auch die Motorräder aus dem Zirkus. Die Messerwerfer hielten sich auch nicht lange, weil es auf einmal verpönt galt, mit Messern in Richtung einer anderen Person zu werfen, und als nächstes befand man Menschen, die sich unnatürlich verrenkten, als schlechtes Vorbild für die Gesundheit. Künstler, die mit Feuer spielten, durften aus sicherheitstechnischen Überlegungen nicht mehr auftreten und auch Jongleure wurden nicht mehr zugelassen, weil man monierte, dass die Tätigkeit des dauernden Dinge-Hochwerfens den Geist der Wegwerfgesellschaft propagiere. Leicht bekleidete Frauen, die sich an Trapezstangen, welche nun plötzlich als Phallussymbol galten, durch die Zirkuskuppel schwangen, galten nun als sexistisch und mussten sich neu orientieren und auch die Pferde waren nicht mehr zu sehen, weil man sich ganz allgemein daran störte, dass sich der Mensch über das Tier stellte.
Der Zirkus musste sich einmal mehr neu erfinden und es blieb ihm nichts anderes übrig, als nur noch Leute auftreten zu lassen, die nichts Besonderes konnten, die durch keine aussergewöhnlichen Fähigkeiten mehr hervorstachen und die sich kaum von den Menschen unterschieden, die im Publikum sassen. Es gab ein paar Jahre lang noch Shows zu sehen, bei denen Frauen und Männer zu bewundern waren, die Wäsche aufhängten oder Velos reparierten, Brot buken oder einfach an einem Tisch sassen und in ihren Laptop starrten oder telefonierten. Dass diese alltäglichen Tätigkeiten mit Musik untermalt wurden und professionell ausgeleuchtet wurden, konnte allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass es eben nichts Besonderes war und als sich nach einer Vorstellung ein namhafter Kolumnist einer renommierten Tageszeitung daran störte, dass hier ganz normale Leute allein durch die Tatsache, dass man ihnen zuschaute und dafür Eintritt bezahlte, aus der Masse herausgehoben wurden, war das endgültige Ende des Zirkus nicht mehr aufzuhalten.
Die allermeisten Zirkusunternehmungen verschwanden danach von der Bildfläche, einige führten den Betrieb noch weiter und öffneten noch allabendlich ihr Zelt und ihre Zuschauertribünen, um in der Manege nichts zu zeigen, wobei immerhin Wert darauf gelegt wurde, auch dieses Nichts noch gut zu beleuchten. In der Pause wurde noch Popcorn und Zuckerwatte verkauft, es war die einzige verbleibende Einnahmequelle dieser Zirkusse, wobei nach kurzer Zeit die Zuckerwatte verboten wurde.
Wegen dem zu hohen Zuckergehalt.

04.11.2022

Newsletterei

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Es gibt viel zu tun, nicht nur in Thun!

Heute geht's wieder los mit dem Zirkus und wir starten in Thun zur letzten Runde der diesjährigen Saison mit dem Zirkus Knie. In den nächsten 2 Monaten spielen wir noch ungefähr 69 Vorstellungen in Thun, Aarau, Zug und Luzern. Also plenty of Gelegenheiten eine spektakuläre Zirkusshow zu sehen, die es so nie mehr zu sehen geben wird ;-)

Daneben läuft die Planung für nächstes Jahr: im 2023 werden wir noch ein letztes Mal mit unserem aktuellen Bühnenprogramm DER TANZ DER ZUCKERPFLAUMENFÄHRE auf Tournee sein.
Der Vorverkauf läuft und den Tourplan mit den Ticketinfos gibt's HIER.

Übrigens: es wird in den nächsten Wochen noch einige Updates bezüglich 2023 geben, wer aktuell informiert sein will, erfährt es am schnellsten über unseren Newsletter:
HIER kann man sich eintragen!
(keine Sorge, wir verschicken ihn höchstens 2–3 Mal pro Jahr)