Ursus & Nadeschkin

Tagebuch

15.12.2018

Jahresende im Schnee

Jahresende im Schnee

U&N-Jahresabschluss im Schnee:
Wie immer, wenn wir in Arosa auftreten, hängen wir auch dieses Jahr noch zwei, drei Tage an, um Zeit mit 'öisere Firma' zu verbringen, unserem Team von Menschen, mit denen wir gerne und lange zusammenarbeiten.

Danke Lücu, Bettina, Tom, Karin, Bea & Toby!

14.12.2018

Bündner Zeitung (Südostschweiz)

Bündner Zeitung (Südostschweiz)

Wenn aus der Fee eine Fähre wird

Ursus & Nadeschkin können Ballett? Oh ja.
Wie das genau aussieht, hat das bekannte Schweizer Komikerduo am Arosa-Humorfestival gezeigt.

Irgendwie gehören sie fast schon zum Inventar des Arosa-Humorfestivals. Ihr erster Auftritt im Tschuggenzelt reicht ins Jahr 1996 zurück. Seither waren sie gefühlt jedes Jahr wieder zu Gast. Sei es auf der Bühne mit ihren jeweiligen Programmen oder in der Rolle als Moderatorenteam der traditionellen TV-Aufzeichnungen.
So oder so, das Arosa-Humorfestival und das Komikerduo Ursus & Nadeschkin scheint eine funktionierende Beziehung zu sein. So erstaunt es nicht, dass die beiden Künstler am Mittwochabend auch ihr zehntes Programm «Der Tanz der Zuckerpflaumenfähre» dem Aroser Publikum präsentierten, energiegeladen und temporeich:

(...) Das neue Werk von Ursus & Nadeschkin basiert auf nichts Geringerem als dem weltberühmten Ballettstück «Der Nussknacker» des grossen russischen Komponisten Pjotr Iljitsch Tschaikowski. Ursus & Nadeschkin betreiben also Hochkultur? Ja, irgendwie schon, halt eben auf ihre ganz eigene Art und Weise. Zumindest der Anfang gestaltet sich sehr gepflegt. Nadeschkin im schicken Tutu und Ursus in – na ja, irgendwie gewöhnungsbedürftiger – Ballettstrumpfhose betreten zu Tschaikowskis Klängen tanzend die Bühne. Und sie machen dabei eine erstaunlich gute Figur.
Was danach folgt, ist ein bunter Reigen von Szenen mit Musik- und Tanznummern.
Ein energiegeladener und temporeicher Abend voller Bewegung, Musik, Geräusche und jeder Menge Unterhaltung. Denn selbstverständlich klappt das mit der Hochkultur nicht so ganz. Vielmehr bringen die beiden einiges durcheinander und sorgen damit immer wieder für Lacher und Zwischenapplaus.

Der Anfang der im Laufe des Abends immer grösser werdenden Verwirrungen liegt bereits im Programmtitel. Denn in Tschaikowskis «Nussknacker» gibt es den berühmten «Dance Of The Sugar Plum Fairy», was übersetzt so viel heisst wie der Tanz der Zuckerpflaumenfee. Und da im Englischen fairy nun mal fast gleich klingt wie ferry, kann aus einer Zuckerpflaumenfee halt eben schon mal eine Zuckerpflaumenfähre werden.
Auch wird der Pas-de-deux-Teil des Abends von Ursus & Nadeschkin gemeinsam getanzt. Und das, obwohl dies, wie es der Name eigentlich ja schon sagt, «nicht für zwei» gedacht ist, wie Ursus meinte.

Auch die Nummern, die etwas losgelöst von der Ballettthematik im Raum stehen, haben es in sich. Beispielsweise das herrlich komische Geräuschkonzert aus der –imaginären – Bühnenküche. Oder die Vertonung einer Ansage, die so weit reduziert wird, bis nichts mehr übrig bleibt.

Mit «Der Tanz der Zuckerpflaumenfähre» ist dem Duo Ursus & Nadeschkin ein äusserst unterhaltsames Jubiläumsprogramm gelungen. Ein Programm, das nur so strotzt vor Energie und schier unbändiger Spiellust der beiden Künstler. (...)

Text: Franco Brunner
Bild: © Joel Schweizer

13.12.2018

Humor & Nonsens der Oberklasse!

Humor & Nonsens der Oberklasse!

Die Weltwoche – 13. Dezember 2018 

Humor & Nonsens der Oberklasse!

Ursus & Nadeschkin sind mit einem neuen Programm zurück. Nach über drei Jahrzehnten gehören sie noch immer zum Besten, was die Schweiz in Sachen Komik zu bieten hat.

Von Rico Bandle


Um zu verstehen, wie Ursus & Nadeschkin funktionieren, reicht ein Blick auf deren Tourneeplan. Sage und schreibe achtzehn Testvorstellungen vor Publikum gaben sie, bevor sie letzte Woche die offizielle Premiere ansetzten.

Bei ihrer temporeichen Hochpräzisionskomik muss jede Silbe, jede Bewegung passen, das Timing auf die Hundertstelsekunde abgestimmt sein. Dass die beiden unter realen Bühnenbedingungen proben und dabei jede Publikumsreaktion austesten können, ist Ausdruck ihrer Popularität: Bei ihnen sind die Leute bereit, auch für Probevorstellungen Eintritt zu bezahlen – fast alle achtzehn waren komplett ausverkauft. Und das ist wenig erstaunlich. Ob man ihre Bühnenfiguren mag oder nicht, eines bleibt unbestreitbar:
Was sie handwerklich bieten, sucht seinesgleichen, und zwar nicht nur in der Schweiz, sondern weit darüber hinaus. Das Komikerduo funktioniert wie ein komplexes Uhrwerk, das auch nach über dreissig Jahren keinerlei Abnützungserscheinungen aufweist, wie sich an der Premiere im Casinotheater Winterthur zeigte.

«Der Tanz der Zuckerpflaumenfähre» lautet der etwas umständliche Titel ihres zehnten Bühnenprogramms. Nadeschkin trägt noch immer ihren Nudel-Haarschopf. Niemand käme auf die Idee, dass sie schon fünfzig Jahre alt ist. Jeder Schulbube, der nur halb so energiegeladen ist, wird heute mit Ritalin ruhiggestellt. Ursus, der sich so wunderbar naiv stellen kann, bleibt ihr perfekter Konterpart:
Er versucht sie mal mehr, meistens aber weniger erfolgreich zu bändigen.

Die beiden, die schon so lange zusammenarbeiten, ohne privat ein Paar zu sein, wissen genau, wie das menschliche Zusammenleben funktioniert: dass sich Harmonie und Disharmonie bedingen, dass blindes Vertrauen grobe Missverständnisse nicht ausschliesst, weil sonst das Leben langweilig wäre.
In einer Nummer vertont Nadeschkin mit allerlei Requisiten eine Ansage von Ursus. Sachte weist Ursus seine Partnerin darauf hin, dass ein bestimmtes Geräusch an dieser Stelle nicht passt. Als sie akzeptiert, möchte er das nächste Geräusch weghaben. Das geht so weiter, bis keines mehr da ist. Es ist eine melancholische Nummer, die für die Veränderung steht, die das Duo durchgemacht hat:
Waren ihre Programme einst Requisitenschlachten, spielen sie nun vorwiegend auf einer leeren Bühne.
Da sind einfach nur Ursus und Nadeschkin, die einen ganzen Saal zum Lachen bringen. Mehr ist für einen starken und vergnüglichen Theaterabend auch gar nicht nötig.

Ursus&Nadeschkin: Der Tanz der Zuckerpflaumenfähre.
https://www.ursusnadeschkin.ch/spielplan


Text: Rico Bandle 
Bild: Joel Schweizer

12.12.2018

Die Zuckerpflaume auf 2000 m

Die Zuckerpflaume auf 2000 m

Kurz vor der Show bei minus 8 Grad kann man im Schnee prima noch kurz das Ballett einüben. Normalerweise nennen wir das WARM UP. Hier vielleicht eher COOL DOWN?

Tschuggenzelt, Arosa Humorfestival.

09.12.2018

Heute auf dem Sofa im SRF

Heute auf dem Sofa im SRF

Nach zwei Jahren Bühnenpause treten Urs Wehrli und Nadja Sieger wieder als «Ursus und Nadeschkin» im Duo auf. Seit 1987 treten die beiden gemeinsam auf und sie konnten 2017 ihr dreissigjähriges Bühnenjubiläum feiern. Wie Ursus und Nadeschkin ihre Auszeit verbracht haben, inwiefern sie diese für ihr neues Programm inspiriert hat und wie es sich anfühlt, nach drei Jahrzehnten noch mit demselben Bühnenpartner zu arbeiten, erzählen die beiden bei Dani Fohrler im Studio.

Wenn man hier auf den Link glanz & gloria weekend klickt kann man alles noch einmal nachschauen!